Das Cradle to Cradle Prinzip 

Den Cradle to Cradle Ansatz gibt es bereits seit mehr als 30 Jahren. Das Design­kon­zept wurde Ende der 90er Jahre von dem deut­schen Che­mi­ker Pro­fes­sor Dr. Micha­el Braun­gart und dem US-ame­ri­ka­ni­schen Archi­tek­ten Wil­liam McDo­nough entwickelt.

Das Cradle to Cradle Prin­zip wird fol­gen­der­ma­ßen definiert:

Cradle to Cradle (auf deutsch: “von der Wiege zur Wiege”) oder auch C2C abge­kürzt ist ein Design­kon­zept basie­rend auf dem Prin­zip der Kreis­lauf­lauf­wirt­schaft (eng. cir­cu­lar eco­no­my). Cradle to Cradle-Produkte werden so desi­gned, dass sie als Nähr­stof­fe in bio­lo­gi­sche Kreis­läu­fe zurück­ge­führt werden oder als “tech­ni­sche Nähr­stof­fe” in tech­ni­schen Kreis­läu­fen idea­ler­wei­se voll­stän­dig wie­der­ver­wer­tet werden können.

 

Cradle to Cradle ist mehr als nur ein Konzept

Kri­ti­ker/-innen des Cradle to Cradle Kon­zepts bezwei­feln die Umsetz­bar­keit im großen Stil und lehnen daher den Aufruf zum “posi­ti­ven” Konsum ab. Sie sind der Auf­fas­sung, dass es nicht ohne Ver­zicht geht. Die Kritik liegt aber haupt­säch­lich an der Her­aus­for­de­rung, Sys­te­me neu und anders zu denken. 

Seit der Ent­wick­lung des Design­kon­zepts sind viele Her­stel­ler der Idee gefolgt und haben C2C Produkte in ihrem Portfolio. 

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